Was macht ein Fachinformatiker Systemintegration?
Laptops, Drucker, Beamer, Netzwerkkabel – diese und weitere Geräte sind für unsere tägliche Arbeit unerlässlich geworden. Die Digitalisierung der Geschäftswelt hat dafür gesorgt, dass wir jederzeit auf unsere Daten zugreifen können und die meisten Arbeiten am Computer ausführen. Deshalb braucht es Menschen, die IT-Systeme entwerfen, warten und den Anwendern zugänglich machen. Fachinformatiker mit der speziellen Fachrichtung Systemintegration gehören zu ihnen. Sie installieren in Firmen digitale Infrastrukturen, sorgen dafür, dass Netzwerke funktionieren und beraten oder schulen die Kollegen. Wahre Computer-Versteher und Netzwerk-Architekten.
Das lernst du in der Ausbildung
Das E-Mail Programm gibt ein Zeichen, ein neues Ticket ist hereingekommen – das passiert Fachinformatikern für Systemintegration oft den ganzen Tag. Über das Ticketsystem können die Kollegen im Unternehmen IT-Probleme melden, die dann von dir gelöst werden müssen. Das ist aber noch nicht alles: Du bist darüber hinaus auch für das Entwerfen und Einrichten von Netzwerken oder die Inbetriebnahme von Computern zuständig. Außerdem schulst du die Kollegen in neuer Software oder allgemeinen digitalen Themen. Der Job wird perfekt ausgeführt, wenn im Betrieb technisch alles optimal läuft.
In dieser Informatik-Ausbildung wirst du, wenn du nicht bei einem klassischen IT-Dienstleister lernst, viele verschiedene Aufgaben übernehmen und dich auf die Branche, in der dein Unternehmen tätig ist, spezialisieren. Aber keine Angst, du verpasst durch den schulischen Teil der Ausbildung nichts, da dieser auf der Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik beruht. Du weißt also nach deiner Ausbildung genauso viel wie andere Fachinformatiker Systemintegration auch, da der Lernstoff zentral geregelt ist.